Braugerste aus ökologischer Landwirtschaft

Bio-Landwirte besuchen die Störtebeker Braumanufaktur

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Landwirte besuchen Braumanufaktur: Mehr Bio-Braugerste aus MV

Pressemitteilung vom 18.10.2017

Wir legen großen Wert auf den sorgsamen mit Umgang mit unseren Ressourcen.

Der Markt für Spezialitäten aus ökologischer Landwirtschaft wächst deutschlandweit seit Jahren. In der Störtebeker Braumanufaktur trafen sich nun elf Bio-Landwirte, um gemeinsam mit den Brauern aus Stralsund über den möglichen Anbau Bio-zertifizierter Braugerste zu sprechen.

Herausforderung Bio-Braugerste

„Wir legen großen Wert auf den sorgsamen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen – und freuen uns, die gleiche Einstellung und den hohen Qualitätsanspruch bei Störtebeker wiederzufinden“, erzählt Bio-Landwirt Jens Rasim vom Gut Gallin am Schaalsee. Gemeinsam mit seinen Kollegen besuchte er am 13. Oktober die Störtebeker Braumanufaktur, um mit Brauer Christoph Puttnies die Chancen von Braugerste aus MV in Bio-Qualität zu diskutieren. Während die Landwirte über die Herausforderungen beim Anbau und das Potential von Biogetreide sprachen, informierten Christoph Puttnies und Störtebeker-Marketingchef Karsten Triebe über das Konzept der Störtebeker Brauspezialitäten und die Bedeutung hochwertiger Rohstoffe für den Erfolg ihrer Braukunst.

Startschuss für weitere Gespräche

Mit der Braumanufaktur hätten die Landwirte einen passenden Partner an ihrer Seite: „Mittlerweile sind 9 unserer Brauspezialitäten Bio-zertifiziert“, erzählt Triebe. „Der Qualitätsanspruch an unsere Biere und damit an die dafür verwendeten Rohstoffe ist sehr hoch. Daher versuchen wir, jede neue Brauspezialität in Bio-Qualität herzustellen“, so Triebe weiter. „Die Herausforderungen durch den Anbau von Bio-Braugerste sind sowohl für den Bauern als auch den Brauer deutlich höher als beim konventionellen Anbau. Doch die heutigen Gespräche waren schon sehr aufschlussreich und lassen optimistisch in die Zukunft blicken“, freut sich Jens Rasim. Er baut bereits Bio-Braugerste für die Störtebeker Braumanufaktur an. 2018 möchten die Landwirte nun auf etwa 400 Hektar Bio-Braugerste anbauen. Doch dieses Gespräch zwischen Brauern und Bauern war erst der Anfang: „Wir sind bereits im Kontakt zu weiteren Landwirten, die Interesse haben“, so Puttnies.

Braukunst mit Bio-Rohstoffen

Insgesamt 9 der 17 Störtebeker Brauspezialitäten sind Bio-zertifiziert. Jede Sorte hat dabei ihre eigene Rezeptur aus besten Malzen und Hopfensorten. Die Gerste kommt, sofern es die Witterung zulässt, von heimischen Bauern aus der Region. Der Bio-Hopfen stammt vom Hopfenbauer Markus Eckert aus dem berühmten Anbaugebiet Hersbruck-Hallertau.
Die langfristige Zusammenarbeit mit den Landwirten sichert den Anbau hochwertiger Getreide- und Hopfensorten deutschlandweit und unterstreicht den hohen Anspruch an die Qualität der Biere.